UnternehmensFinanzierung

Unternehmensfinanzierung ist die Planung und Durchführung aller Aufgaben, die mit dem finanzwirtschaftlichen Bereich des Unternehmens befasst sind. Sie ist nur eine der drei Teildisziplinen des finanzwirtschaftlichen Spezialgebiet Corporate Finance und hat im Wesentlichen zwei Aufgaben: Kapitalbeschaffung und Liquiditätssicherung.

Wir arbeiten mit den Förderbanken von Bund und Bundesländern sowie mit verschiedenen Banken und Finanzierungsgesellschaften zusammen. Diesbezüglich können wir Sie in folgenden Bereichen bei der Kapitalbeschaffung für Ihr Unternehmen unterstützen:

 

1. Förderdarlehen

(Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln)

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die weniger als 250 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio Euro oder eine Jahres-bilanzsumme von höchstens 43 Mio. Euro haben sowie freibe-ruflich Tätige (z.B. Ärzte, Steuerberater, Architekten etc.).

Förderdarlehen KfW
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2. Leasing

(Finanzierung von Leasingobjekten)

Leasing ist im zivilrechtlichen Sinn ein Nutzungsüberlassungsvertrag oder ein atypischer Mietvertrag. Der Begriff hat in der öffentlichen Kommunikation jedoch überwiegend eine umfassendere Bedeutung als Finanzierungs-alternative, bei der das Leasingobjekt vom Leasinggeber beschafft und finanziert wird und dem Leasingnehmer gegen Zahlung eines vereinbarten Leasingentgelts zur Nutzung überlassen wird.

Leasing
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3. Factoring

(Finanzierung von Forderungen)

Factoring ist ein Anglizismus für die gewerbliche, revolvierende Übertragung von Forderungen eines Unternehmens (Lieferant, Kreditor) gegen einen oder mehrere Forderungsschuldner (Debitor) vor Fälligkeit an ein Kreditinstitut oder ein Spezialinstitut (Factor). Bein echten Factoring werden die Forderungen mit dem Risiko des Forderungsausfalls an den Factor übertragen, beim unechten Factoring verbleibt dieses Delkredererisiko beim Lieferanten. In beiden Fällen haftet der Lieferant für den Rechtsbestand der Forderungen, trägt also weiterhin das Veritätsrisiko.

Factoring ist als Finanzdienstleistung eine Finazierungsquelle für mittel-ständische Unternehmen, die deren umsatzkongruenter Betriebsmittel-finanzierung dient. Durch echtes Factoring verkürzen sie die ihre Bilanz um Forderungen und Verbindlichkeiten und verbessern ihre Liquiditätssituation und Eigenkapitalquote. Außerdem werden sie von den administrativen Aufgaben des Debitorenmanagements befreit. Beteiligte sind der Lieferant (Kreditor), der seine "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen" an einen Factor (Factor-Bank) verkauft, und der Forderungsschuldner (Debitor, dieser wird auch Anschlusskunden bzw. -firma genannt).

Factoring
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4. Finetrading

(Finanzierung von Warenlieferungen und/oder Warenlager)

Finetrading ist eine bankenunabhängige Finanzdienstleistung, die der Finanzierung von betrieblichem Umlaufvermögen dient. Dabei agiert der Finetrader als Zwischenhändler bzw. Intermediär zwischen Lieferant und Käufer und finanziert die verhandelte Bestellung vor. Im Rahmen der Verhandlung um die Warenbestellung schaltet sich der Finetrader als neuer Debitor des Lieferanten ein und bezahlt die Rechnung des Lieferanten direkt nach Warenlieferung an den Käufer. Gleichzeitig räumt der Finetrader dem Warenabnehmer ein verlängertes Zahlungsziel von 120 Tagen ein. Für die Nutzung von Finetrading erhebt der Finetrader individuelle Gebühren, sog. Stundungsgebühren, die insbesondere von der Bonität und der Dauer der Nutzung abhängig sind. Sie setzen sich zumeist aus dem verhandelten Skonto und taggenauen Stundungsgebühren zusammen. Der Finetrader sorgt in dieser Zeit des Handels für die Sicherheit der Transaktion durch den Abschluss einer Warenkreditversicherung.

Finetrading
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